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REHABEHANDLUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHER MIT INFANTILER CEREBRALPARESE (ICP)
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Behandlungsergebnisse

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Updated: 10.05.2016


Behandlungsergebnisse


Hauptziel der Rehabilitationsbehandlung nach der Kozyavkin-Methode ist die Erhöhung der Lebensqualität des Patienten, seine bestmögliche Sozial-und Lebensadaptation. Fur die weitere Entwicklung und Vervollkommnung des Rehabilatationssystems wird vielseitiges wissenschaftliches Forschung unternommen. Eine der wichtigen Richtungen dieser Arbeit ist die Bewertung der Effektivität der Behandlung.



2002 wurde eine ausführliche Analyse der medizinischen Unterlagen einer Gruppe von 12.256 Patienten beendet, die während der letzten 12 Jahre nach der Kozyavkin-Methode rehabilitiert wurden. Die Durchführung dieser Analyse war dank der neuentwickelten Software möglich, welche für die Informationsunterstützung des Systems der intensiven Neurorehabilitation spezialisiert wurde.

Die analysierte Gruppe bestand zu 89% aus Patienten mit verschiedenen Formen der infantilen Zerebralparese, 6% mit Vertebrogenpathologie, 3% mit Folgen organischer Verletzungen des Nervensystems (Insult, Trauma) und 2% mit anderen Erkrankungen. Unter den Patienten mit ICP hatten 73 % der Patienten spastische Tetraparese, 16% - spastische Dyparese, 7 % -Hemiparese, 2 % - atonisch-astatische Form der ICP und 2% - hyperkinesische Form der infantilen Zerebralparese. Unter den Patienten, deren Behandlung abgeschlossen war, bestand die grösste Gruppe aus Patienten im Alter von 7 bis 14 Jahren - 36%. Leider gab es nur 3 % der Patienten unter 4 Jahren.



Wichtig ist fur die Analyse die Rehabilitationsdauer nach dem System der intensitiven neurophysiologischen Rehabilitation. Nur 37% der Patienten wurden zum ersten Mal behandelt. Fur 26% der Patienten war es die zweite, fur 14% die dritte und fur 9% die vierte Behandlung. Fur 14% der Patienten war es die fünfte Behandlung oder mehr.




Als ein der klinischen Hauptsyndrome bei der infantilen Zerebralparese erweist sich die Störung des Muskeltonus, die überwiegend spastisch auftritt. Für die Einschätzung der Erhöhung des Muskeltonus wird eine modifizierte Skala von Aschwors verwendet. Ergebnisse der Untersuchung des Muskeltonus bei 10.793 Patienten mit spastischen Formen der infantilen Zerebralparese zeigten, dass im Prozess der Durchführung der intensiven neurophysiologischen Rehabilitation die Verringerung des Muskeltonus in 94% der Fälle festgestellt wurde. Bei 6% der Fälle blieb der Muskeltonus auf dem vorherigen Niveau. Es wurde keine Tonuserhöhung bei den Patienten festgestellt.

Ein der klassischen Hauptkriterien der Untersuchung des funktionellen Zustandes bei Patienten mit Bewegungsstörungen ist die Bewertung von aktiven und passiven Bewegungsabläufen des Patienten.



Auf der grafischen Darstellung werden die Daten der Dynamik der aktiven und passiven Bewegungsabläufe nach den Ergebnissen der Angabenanalyse von 10.793 Patienten mit beschränktem Bewegungsumfang durchgeführt, die den intensiven Rehabilitationszyklus durchgemacht haben. Bei 91% der Patienten zeigte sich eine Erhöhung des Ausmaßes aktiver Bewegungen. Der Umfang passiver Bewegungen erhöhte sich in 84% der Falle. Bei 8 und 15 % der Patienten ist der Umfang aktiver bzw. passiver Bewegungen ohne Veränderung geblieben. Nur bei 1% der Patienten wurde eine Verringerung der Amplitude aktiver und passiver Bewegungsabläufe in den Gelenken während der Rehabilitation festgestellt.

Fur die Einschätzung der motorischen Entwicklung bei Patienten mit infantiler Zerebralparese wird die von uns entwickelte Methode der Videokontrolle der grossen motorischen Funktionen verwendet.



Hier sind die Ergebnisse grosser motorischer Funktionen in der Gruppe von 12.256 Patienten, die die Rehabilitationsbehandlung nach dem SINR durchgemacht haben, angefuhrt. Zur grösseren Anschaulichkeit sind die Daten der prozentualen Veränderung in der Motorik im Verhältnis zu den Patienten angegeben, die vor Beginn der Behandlung diese Funktionen noch nicht hatten. Eine verbesserte Kopfkontrolle in Bauchlage liess sich bei 75% der Patienten nachweisen; 62 % der Patienten, die vorher nicht sitzen konnten, erlernten diese Fähigkeit im Laufe der Behandlung. Sich am Boden fortbewegen ergab 28 % und eigenständiges Stehen 41% der Patienten als Behandlungsresultat. Das freie Gehen stellte sich bei 19% der Patienten ein, die vor unserer Behandlung nicht gehen konnten.

Die Wiederherstellung der Arm- und Handfunktionen nimmt einen der wichtigen Platze bei der Rehabilitation der Patienten mit ICP ein. Deshalb wird in unserem Rehabilitationssystem der Handfunktion eine grosse Aufmerksamkeit geschenkt, sowohl bei Rehabilitations- als auch Diagnostikprozessen. Die häufigsten Arm- und Handbewegungen im täglichen Leben sind "Ergreifen eines Gegenstandes + damit arbeiten + Loslassen des Gegenstandes". Bei Kindern mit ICP sind diese drei Komponenten gestört. Bei der Diagnostik ist für uns die erste Funktion, d.h. die Handgreiffunktion, am informativsten. Fur die Bewertung der gewonnenen Daten benutzen wir die von uns modifizierte C.Sollerman-Methodik.

Die Datenanalyse hat gezeigt, dass die Verbesserung der feinen Handmotorik bei 87% jener Patienten festgestellt wurde, die vorher ein gestörtes Handgreifen hatten. Bei 13% der Patienten wurde keine Verbesserung des Handgreifens beobachtet. Eine Verschlechterung der Handgreiffunktion gab es in keinem Fall.



Wichtiger Aspekt der durchgeführten Analyse war die Stabilität der gewonnenen Ergebnisse nach der intensiven zweiwöchigen Rehabilitationsbehandlung und bei weiterer Nachbehandlung des Patienten zu Hause.

Nach unseren Angaben wurde eine schnelle weitere Entwicklung der grossen motorischen Funktionen in 45% der Falle festgestellt, bei 47% der Patienten blieben die Ergebnisse auf dem vorigen Niveau. Einen geringen Rückgang gab es nur bei 8 % der Patienten, meistens bei denen, die vorher Infektions- oder somatische Erkrankungen oder Traumen durchgemacht hatten.
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