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REHABEHANDLUNG VON KINDERN UND JUGENDLICHER MIT INFANTILER CEREBRALPARESE (ICP)
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Korrekturanzug “Spirale”

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Updated: 10.05.2016


Korrekturanzug “Spirale”


Theoretischer Grund

Während wir neue Zugänge zu der Rehabilitation der Patienten mit den Bewegungsstörungen und zum motorischen Neuerlernen gesucht hatten, beschließen wir, die Leistungen relativ neuer Wissenschaft und zwar der intergrativen Anatomie und Physiologie anzuwenden. Eine der Richtungen dieser Wissenschaft ist das Erlernen der funktionalen Verbindungen der Muskel in der Bewegung.

Die Forschungen zeugten davon, dass für die optimale Erfüllung der Bewegungfunktionen die Muskeln funktional in Gruppen verbunden werden und zwar längsläufige Muskelverbindungen, Muskelpaare (die traditionell bei der infantilen Zerebralparese korrigiert werden sollen) und Muskelspiralen. Unsere Aufmerksamkeiten lenkten gerade Muskelspiralen, die für das Formieren der Bewegungsfunktionen wichtig sind, an denen nicht nur ein Körpersegment beteiligt wird, sondern die für die die gemeinsame Arbeit des Körper, der Beine und Arme wichtig sind.

Muskelspiralen, indem sie von einer auf die andere Seite des Körpers übergehen, die rechte und die linke Körperteile verbinden, bilaterale Symmetrie und den normalen Körperstand unter den Bedingungen der Gravitation, Kreuzungskoordination der Gürtellinie der oberen und unteren Massglieder bei der Lokomotorik (Gehen, Laufen, Springen) sichern; bei der Amortisation des Körpers bei der Bewegung und bei vielen anderen wichtigen Bewegungsfunktionen in Betracht kommen.

Muskelspiralen unterstützen Achsenrückgrat, fixieren dynamisch den Kopfstand, bewahren physiologische Wirbelsäulenbogen, nehmen an den Atmunsbewegungen des Brustkorbes teil und auch sichern die Stabilität des Körpers und Bewegungen der Massglieder. Formierung der Muskelspiralen erfolgt bei dem Menschen gleich mit der Entwicklung der Bewegungsfunktionen.


Bei den infantilen Zerebralparese wird die pathologische Entwicklung der motorischen Funktionen durch Verzehren der funktional bestehenden Muskelspiralen und durch Formieren von pathologischen Muskelketten begleitet. Deshalb ist eine der Aufgaben der Patientenrehabilitation bei motorischen Störungen die Wiedergabe der Muskelspiralen des Rumpfes, Massglieder, Normalisierung der Muskelarbeit und Formieren beim Patienten des richtigen Bewegungsmusters.

Dabei haben wir auch die Arbeit beobachtet, die unter der Leitung von Fr. Prof. K. Semenova im Wissenschafts-Forschungsinstitut für die Pädiatrie der Russischen Akademie für Wissenschaften in Moskau durchgeführt wurde. Die Forschungen zeugten davon, dass die propriozeptive Information (Impulsation) einer des Triggers der Entwicklung des gesunden Gehirns ist und somit waren auch die theoretischen Grundlagen des Prinzips der dynamischen propriozeptiven Bewegungskorrektur entwickelt.

Ein erstes Bewegungskorrektur-Element war für die Patienten mit der infantilen Zerebralparese ein modifizierter Anzug „Pinguin“, der in den 70-er Jahren als Profilaxiselement des negativen Einflusses der Schwerelösigkeit auf den Organismus der Astronauten geschaffen war. Ins Kombinezon wurde das System der elastischen Züge eingebaut, welche den zusätzlichen Last auf die Muskel die Menschenkörperachse entlang versorgen und teilweise die Gravitationskraft der Erde wiederspiegelten. Anfang der 90-er Jahren war dieser Anzug modifiziert und adaptiert, damit er auch für die Patienten mit der infantilen Zerebralparese angewendet werden könnte und als „Adeli“-Anzug bekannt wurde. Die Weiterentwicklungsarbeit wurde fortgesetzt und Ende 90-er Jahren entstand der Anzug „Gravistat“, bei welchem es breitere Möglichkeiten für das Reflektorenapparat des Patienten gab.

Programm der biodynamischen Korrektur der Bewegungen

Indem wir alle diese Ideen anwendeten, wurde von uns das Programm der Bewegungskorrektur erarbeitet, das auf den Aufbau der neuen Bewegungsmuster ausgerichtet war. Das wurde durch die Formierung der richtigen Arbeit der Muskelspiralen des Rumpfes, der Massglieder des Patienten erreicht, indem die Prinzipien der dynamischen proprizeptiven Bewegungskorrektur angewendet wurden.

Alle Übungen, eingeschlossen in das Programm, werden mit Hilfe des speziell entwickelten Anzugs für die Bewegungskorrektur namens „Spirale“ durchgeführt.

Anzug für die Bewegungskorrektur „Spirale“ sichert das Anwenden der äusseren zusätzlichen Massnahmen, die die Bewegungen der Massglieder und den Körperzustand koordinieren und somit den Fluss der „richtigen“ proprizeptiven Information aktivieren.

Das ist ein System der elastischen Züge, die den Spiralen ähnlich auf den Rumpf, Massglieder aufgelegt werden und dabei an spezielle Stützeelemente angebracht werden: Jacke, Shorts, Knieschützer, Halbhandschuhen und Stiefel. Die Ganze Fläche der Stützeelemente ist aus dem speziellen Stoff hergestellt, der für elastische Züge angeeignet ist. Das Fehlen der harten Teile bei allen Stützeelementen vergrössert die Anzahl der möglichen Übungen der Krankengymnastik.

Anzugszüge sichern dank ihren elastischen Möglichkeiten die nötigen Korrektionbewegungen und die spezielle Klebefläche ermöglicht, dass sie zu den Stützeelmenten an der beliebigen Stelle angebracht werden, wodurch der Punkt zufällig gewählt werden kann, wo sie sie eben angebracht werden und man wählt die Richtung dieser Bemühungen entsprechend den Besonderheiten der Bewegungsstörungen und entsprechend dem gestellten Ziel der Übungsbehandlung. Das System der elastischen Züge besteht aus der Achselspirale, den Hauptspiralen für die Massglieder und den zusätzlichen Korrektionszügen.

Die Achselspirale ist ein der wichtigsten Komponente des Anzuges und ist deshalb für die Korrektur der Statur, Bewegung des Rumpfes, Rükengürtellinie und der Hüfte geeignet. Sie wird an die Jacke und an Shorts angebracht und ihre Modifizierung ist dem acht ähnlichen Verband nach gemacht. In der Abhängigkeit von den allgemeinen Störungen werden für die Biomechanik der Bewegungen die folgenden Type der Achselspiralle angewendet: Hauptachselspirale; kombinierte Achselspirale; zweistufige Achselspirale, Vorachselspirale.


Hautspiralen auf die Hand werden in der Abhängigkeit von der Art der Bewegungsstörungen und Deformation der oberen Massglieder angebracht. Häufiger werden drei Arten angewendet: Aussenrotation; Innenrotation; Innen-Aussenrotation. Im Namen der Spirale werden die Richtungen ihrer Korrekturtätigkeit widerspiegelt, die öfters gegenseitig zu der bestehenden Deformation ist.

Hauptspirale des Beines werden in der Abhängigkeit von der Art der Bewegungsstörungen und von der Deformation der unteren Massglieder angebracht. Häufiger werden folgende vier Arten angewendet: Aussenrotation; Innenrotation; Innenrotation der Hüfte, Aussenrotation des Unterschenkels, Aussenrotation der Hüfte und Innenrotation des Unterschenkels.

Bei der Notwendigkeit der zusätzlichen Korrektur der Störungen werden an die einzelnen Gelenke zusätzliche Korrektionszüge angebracht.

Korrekturanzug „Spirale“ wird bei den Übungen der Mobilisierungsgymnastik, bei der Mechanotherapie, beim Laufen auf der Laufband, verschiedenen Spielen mit Trainingsgeräten und sowie bei gewöhnlichen Beweglichkeitsaktivitäten des Kindes eingesetzt. Eine systematische Wiederholung der richtigen Bewegung fördert sein Merken durch das Zentralnervensystem und im weiteren seine automatische Anwendung.

Allmähliche Formierung erfolgt dank neuem Bewegungsmuster, das dem physiologischen nah liegt und durch Vergrösserung der Teilbarkeit verschiedener Bewegungen und die entsprechende Wahl der Kräfte und Vektoren der Korrekturbemühungen des Anzuges geschaffen wird.

Wichtiges Element des Programms ist Anwendung der spezialisierten Computerspiele mit den Elementen der Virtualrealität. Wenn man eine Übung macht und eine Bewegung im entsprechenden Gelenk trainiert wird, spielt der Patient zugleich ein Computerspiel. Das Sujet selbst und interessante Animation der Computerspiele werden von uns entwickelt zum Erwecken des Interesses beim Patienten, welcher sich die Übung richtig zu machen bemüht, Computerspiel stimuliert eine grössere Geschwindigkeit, Häufigkeit und Amplitude der Bewegungen, trainiert die Reaktiongeschwindigkeit, vervollkommnet die Koordination und sichert die effektive Durchführung der Trainingssesion.

Resümée

Das entwickelte Programm der biodynamischen Bewegungskorrektur ist ein wichtiger Komponent der Kozyavkin-Methode und ist auch auf das Formieren des richtigen Bewegungsmusters ausgerichtet. Die Übungen dieses Programms werden mit der Anwendung des Anzuges für die Bewegungskorrektur “Spirale“ durchgeführt, der bedeutend die Rehabilitationsmöglichkeiten beim Patienten mit den Störungen des Ganges und der Bewegungen verbessert.
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